OGANESIAN Aikas Adamowitsch

Arthur Oganesian möchte unbedingt irgendeine Information über das Schicksal seines Großvaters Oganesian Aikas Adamowitsch, der im Jahre 1941 von Jerewan in den Krieg zog und gemäß einem Eintrag in den Internetseiten von „Memorial“ an der finnischen Front im Jahr 1944 als vermisst gemeldet ist.

Aber im Jahr 1957 erhielt die Familie einen Brief aus Österreich, in dem er unter dem Pseudonym „Iwan“ schrieb, dass er sich mit großer Mühe nach Österreich durchgeschlagen hat. Der Brief ist leider nicht erhalten. Denn zu jener Zeit kam ein Mann vom KGB zur Frau von Aikas Oganesian und wollte wissen, ob sie nicht Nachricht von ihrem Mann hätte. Die Frau fürchtete um das Schicksal ihrer Kinder und gab natürlich eine negative Antwort. 

Der Brief war gut versteckt. Als Beweis, dass dieser Brief von Aikas Adamowitsch war, führte er Namen von Leuten an, wie sie nur die nächsten Mitglieder der Familie kannten. Er hatte drei Kinder: die Söhne Akop Aikasowitsch, geb. 1936 und Albert Aikasowitsch, geb. 1939 und eine Tochter, geboren im Jahr 1942, nachdem er zum Kriegsdienst einberufen wurde.

Seine Frau traf ihn das letzte Mal im Spital von Baku, wohin er im Jahre 1942 mit einer Verletzung gebracht wurde und wo er seine Tochter sah. Heute lebt nur mehr die Tochter. Es gibt Enkel und Urenkel. All diese Jahre verlor die Familie nie die Hoffnung, Nachricht über ihn zu erhalten.

Falls er einige Zeit in Österreich gelebt hat, gibt es vielleicht Nachkommen von Aikas Adamowitsch.

Kontakt: Arthur Oganesian (Enkel) 

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